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Die Feedback-Möglichkeiten unserer wichtigsten Reanimations-Puppen

Inzwischen gibt es verschiedenste Reanimations-Puppen auf dem Markt, die Kursteilnehmern während des Trainings ein sogenanntes „Feedback“ geben. Bei manchen Modellen ist diese Rückmeldung eher einfach, jedoch gibt es durchaus auch Puppen die ein sehr ausführliches Feedback bieten. Während des ERC Kongresses im Oktober 2015 wurde die Bedeutsamkeit des Trainieren mit Feedback-Geräten betont. Momentan ist sehr deutlich zu merken, dass Fabrikanten diese Empfehlungen in Ihre Produkte verarbeiten, vor allem mit Blick auf Modernisierung und Verbesserung des bereits bestehenden Feedbacks. Studien haben gezeigt, dass ausführliches Feedback während des Trainings es für Kursteilnehmer ermöglicht, ihre erlernten Reanimationstechniken während eines Notfalls akkurater auszuführen. Der Ersthelfer kann so, während den entscheidenden Minuten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes, einen großen Einfluss haben auf die Überlebenschancen des möglichen Opfers.

Das Training mit Übungspuppen ohne Feedback verliert dadurch aber nicht seine Wichtigkeit innerhalb der Reanimationskurse. Blindes Training – ohne direkte Rückmeldung – ist ideal um zu testen inwiefern Kursteilnehmer die Reanimationstechniken verstanden haben und in der Lage sind diese selbstständig auszuführen. Reanimationspuppen ohne Feedback sind daher prima Kontroll-Puppen.
Es sollte nun deutlich sein, dass ein Training mit Feedback eindeutig empfehlenswert ist. Doch was beinhaltet ein solchen „Reanimations-Feedback“? Feedback-Mechanismen geben Kursteilnehmern die Möglichkeit um ihre Bemühungen zu reflektieren und direkt und zielgerichtet zu verbessern. Verschiedene Werte können gemessen werden, so wie die Kompressionstiefe, Kompressionstempo, die richtige Positionierung der Hände, das vollständige Entlasten des Brustkastens und die richtige Beatmung.

Um zwischen all den verschiedenen Reanimationspuppen eine geeignete Wahl zu treffen kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Welche Puppe entspricht am besten Ihren Anforderungen? Welche Puppe gibt welches Feedback? Um Ihnen die Wahl etwas zu erleichtern bieten wir Ihnen hier mehr Informationen zu den verschiedenen Puppen der unterschiedlichen Hersteller mit ihren abweichenden Feedback-Optionen.

Ambu

Ambu bietet eine große Auswahl an Erwachsenen Reanimationspuppen. Im Folgenden werden AmbuMan Basic, AmbuMan I und AmbuMan W New generation verglichen.

 

 

AmbuMan Basic und AmbuMan I sind zwei vergleichbare Modelle. Beide Puppen werden Standard als lebensgroßer männlicher Torso geliefert, wobei der AmbuMan I zu einem vollwertigen Ganzkörpermodell ausgebreitet werden kann. Das Feedback wird durch eingebaute Module gegeben. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist das Feedbackmodul des AmbuMan Basic weniger ausführlich als das des AmbuMan I. Durch einen rot/grünen Streifen wird Rückmeldung gegeben über die zugeführte Kompressionstiefe. Die Kompressionsfrequenz wird nicht beurteilt.

 


 

Der AmbuMan I im Gegenteil, ist mit einem ausführlicherem Modul ausgestattet. Dieses ist in den unteren Bauchteil der Puppe verarbeitet und kann ausgefahren werden sobald mit Feedback trainiert wird. Dieses Modul zeigt sowohl die Tiefe der Kompression an, als auch die richtige Positionierung der Hände, das Beatmungsvolumen und falls der Magen aufgeblasen wird. Kurzum, alle wichtigen Handlungen während einer Wiederbelebung können vom Kursteilnehmer selbst evaluiert werden. Der Kursteilnehmer kann seine Handlungen kontinuierlich beobachten und direkt verbessern.

Wie bereits erwähnt ist die ausführlichste Ambu BLS-Reanimationspuppe (BLS = Basic Life Support) der AmbuMan W. Seit kurzem ist dieses Model in einer völlig neues Ausführung erhältlich. Auf den ersten Blick sind nicht viele Unterschiede zu entdecken; die Puppe hat ihr vertrautes Erscheinungsbild behalten. Wie auch der AmbuMan I verfügt der AmbuMan W auch über ein mechanischen Kontrollinstrument im unteren Bauch.

Den großen Unterschied macht die Verbindungsmöglichkeit mit der Manikin Management Module Software. In der neuen Version ist diese Software bereits in die Puppe selbst integriert und muss daher nicht mehr heruntergeladen werden. Laut dem Hersteller sollen so bekannte Verbindungsprobleme behoben sein. Der neue AmbuMan W kann mit jedem mobilen, internetfähigem Gerät verbunden werden, auch mit Apple-Geräten. Die erneuerte Manikin Management Software bietet eine Vielzahl an Feedback-Möglichkeiten. So werden die Tiefe und Frequenz der Brustkompression, das Beatmungsvolumen, die richtige Platzierung der Hände und das vollständige Entlasten des Brustkorbs, gemessen. Daneben können Trainingsszenarien selbst programmiert werden und kann mit bis zu 6 Puppen gleichzeitig trainiert werden. Eine Reichweite von bis zu 50 Metern macht das Üben mit dieser Puppe äußerst flexibel für verschiedene Szenarien. Trainingsresultate können direkt in der Puppe gespeichert werden und auch einfach zu einem Computer oder einer anderen Puppe exportiert werden. Kursteilnehmer können via dem „Wiedergabe-Modus“ auf dem eigenen mobilen Apparat (z.B. Smartphone) der Trainingssession folgen. Lehrreich und interaktiv!

Kurzum, der AmbuMan W New Generation bietet ein komplettes Angebot an Trainings- und Feedbackmöglichkeiten.

Laerdal

Laerdal bietet ein großes Angebot an verschiedenen Reanimationspuppen. Im Folgenden werden die Feedbackmöglichkeiten der Laerdal Resusci Anne QCPR näher beleuchtet. Dies ist die anspruchsvollste BLS-Übungspuppe, die auch das meiste Feedback bietet.

 

Die Laerdal Resusci Anne QCPR ist sowohl als Torso, als auch als Ganzkörpermodell erhältlich. Die Puppe verfügt über eine realistische weibliche Anatomie, wodurch das Training einen lebensechten Charakter erhält. Auf dem Gebiet von Feedback ist Laerdal schon immer Vorreiter gewesen. Die Übungspuppe kann an ein Softwaresystem angeschlossen werden. Die einfachste Version hiervon ist der Skillguide. Dieser wird mit Hilfe eines Kabels an die Puppe angeschlossen und liefert Feedback zu Kompressionstiefe und -frequenz. Der große Bruder des Skillguides ist der Simpad Skillreporter. Dieses Gerät kann sowohl mit Kabel als auch kabellos benützt werden. Der Simpad ist geeignet für eine Gruppe von bis zu 6 Personen. Während des Trainings wird Reanimationsfeedback gegeben zu Kompressionstiefe und -frequenz, das Entlasten des Brustkorbes, Handpositionierung und Beatmungsvolumen. Es ist auch möglich den Simpad in einen sogenannten „Examen-Modus“ zu setzten, dann wird kein Live-Feedback gegeben, sondern alle Daten werden gespeichert für eine spätere Beurteilung. Daneben ist es auch möglich die Resusci Anne QCPR mit einer Computersoftware zu verbinden, die in Prinzip dieselben Kontrollmöglichkeiten ausführen kann wie der Skillreporter. Laerdal bietet ein komplettes Set an Feedback-Möglichkeiten, welche für Kursteilnehmer leicht verständlich sind.

Fazit

Viele Hersteller erkennen die Wichtigkeit von Feedback-Möglichkeiten. Mit deren Hilfe kann sowohl die Qualität des Trainings verbessert werden, als auch die Fähigkeiten der Kursteilnehmer das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Hierdurch können wir schlussendlich mehr Leben retten.

Sind Sie auf der Suche nach einem soliden Erwachsenen Torso mit Feedback zur zugefügten Brustkastenkompression, entscheiden Sie sich dann für die Prestan Übungspuppe. Möchten Sie zusätzlich zum Kompressionsfeedback auch Rückmeldung zur Beatmung? Entscheiden Sie sich dann für den Ambu Man Basic. Wünschen Sie neben diesen Funktionen auch Verbindung mit einer Software, dann stehen für Sie AmbuMan W New Generation und Laerdal Resusci Anne QCPR. Der AmbuMan W verfügt über integrierte Software wodurch er mit jedem internetfähigen mobilen Gerät verbunden werden kann. Die Laerdal Resusci Anne QCPR bietet neben der Möglichkeit der Verbindung mit der Computersoftware auch die Option um mit speziell dem entwickelten Skillguide und dem ausführlicherem Skillreporter verbunden zu werden.

Abhängig von Budget und persönlichen Wünschen finden Sie sicher eine Übungspuppe mit Feedback die zu Ihnen passt. Wie bereits erwähnt ist ein Training mit Feedback sicherlich empfehlenswert!